Das war eine Reise wert. Alles beginnt mit einer Werkstour. Mit speziellen Bähnchen geht es über das Werksgelände
und durch die Produktionshallen.
So kann man Schritt für Schritt die Entstehung eines Automobils verfolgen.
Über Lautsprecher in den Bähnchen, bekommen alle die nötigen Infos. Nach
der Werkstour bleibt jedem selbst
überlassen, welche der verschiedenen Themen - Bereiche man als erstes erkunden möchte. Ich habe dort in der "Fahrschule" meinen "Führerschein" gemacht. Erst musste ich zur Theorieprüfung, um anschließend in einem "New Beetle"
die praktische Prüfung abzulegen. Für die richtigen Führerscheinbesitzer gibt es eine 30 - minütige hammerharte
Geländetour zu testen. Es gibt viele Mitmachstationen für Kinder. Außerdem viele alte Autos, viele neue Autos,
eine super Lamborghini Show, tolle Bentleys, ein Audi Pavillion, ein Volkswagen Pavillion usw., einfach riesig. Die Aussenanlagen laden zu gemütlichen Pausen ein. Das ganze Angebot in der Autostadt ist umfangreich und klasse!
Für Jung und Alt auf alle Fälle sehr lohnenswert!
Dieses Museum beschäftigt sich mit dem Thema "Dreidimensionalität". Hier spielen optische Täuschungen und die
Gesetze der Physik eine große Rolle.
An der Kasse bekommt jeder eine 3-D Brille mit auf den Weg. Die benötigt
man, um Bilder zu einem Erlebnis werden zu lassen. Außerdem gibt's
interessante Holografien, Prismenraster,
optische Illusionen, Lamellenbilder und Vexier Bilder. Vexier Bilder sind Bilder, in denen zwei oder mehrere
Motive versteckt sind. Meist erkennt man ein Bild sofort und versucht natürlich auch das andere, oder die anderen
zu erkennen. Schon genial! Auch
gut gefallen haben mir die Mathematisch Unmöglichen Figuren auf Unmöglichen
Dreiecken und/ oder Unmöglichen Vierecken! Ein wahrlich toller
"Augenschmaus". Faszinierend, lehrreich,
genial!!!
Hier findet man auf 3 Etagen ( sehr angenehme Räumlichkeiten ) Spielzeug der unterschiedlichsten
Epochen.Im Erdgeschoss befindet sich die Kasse und
ein Shop, sowie Sonderausstellungen und Holzspielzeuge.
In diesem Bereich befanden sich auch Würfel aus Knochen und Mini-Städte in Streichholzschachteln, die mich sehr beeindruckten. Im 1. Obergeschoss befinden sich Aufstellfiguren, Puppenservices, Puppenhäuser,
Kaufläden aller möglichen Jahrgänge, Puppenküchen, Modeläden, Puppen, Stofftiere sowie E.P. Lehmann Spielzeug
( optisches Spielzeug ). Im 2. Obergeschoss gibt's Dampfmaschinen, Eisenbahnen, eine riesen Modellanlage ( inkl.
Filmvorführung ), Blechspielzeug, Schaukelpferde, Kinderfahrzeuge, Puppenwägen und Kinderkochherde.
Im 3. Obergeschoss ist das Spielzeug seit 1945 ausgestellt. Ebenso gibt es dort einen Spielbereich für
die Kleineren. Auf allen Etagen sind Gesellschaftsspiele aus alten Zeiten ausgestellt, die ich nur in
moderner Ausführung kannte. Ich fand es megainteressant!
Mein persönlich größtes Highlight in Berlin! Dort sind faszinierende Wachsfiguren der verschiedensten Persönlichkeiten zu
bestaunen. Man glaubt wirklich sie seien echt. Zu Beginn begegneten mir gleich Politiker wie Erich Honecker, J.F. Kennedy,
Willi Brandt, George W. Bush und natürlich Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mit ihr kann man am Rednerpult eine Ansprache
halten. Dann begrüßte ich : Wir sind Papst "Benedikt XVI" und schüttelte Albert Einstein die Hand! Oliver Kahn brüllte in
alter Gewohnheit und anschließend boxte ich mit Henry Maske ein paar Runden. Auf Tennis mit Bobbelsche hatte ich keine
Lust. Meine Mutter konnte sich von Elvis Presley kaum loseisen (???). Während sie dahinschmolz, machte ich mich zum 5. Beatle und lernte von Michael Jackson den Moonwalk. Danach saß ich bei Thomas Gottschalk in "Wetten dass..."
auf der Couch und kam auf den Stuhl zu
Günther Jauch's: "Wer wird Millionär". Weiter will ich nichts mehr verraten.
Eins noch: Man kann sich selbst eine Wachshand machen. Es war nur am Anfang etwas schmerzhaft, da ich meine Hand 8-mal in heißes Wachs tauchen musste. Aber das Ergebnis ist klasse!
Mein Fazit:
Absolut sehenswert!!! Wichtig: Wartezeit am Eingang ca. 1-2 Stunden!
Es ist schon ein beeindruckender Anblick. Ein imposantes Gebäude mit wuchtigen Fassaden. Als erstes hieß es erstmal
ganz hinten an der Warteschlange anstellen. (Wenn es gut läuft Wartezeit ca. 1,5 - 2 Stunden) Hat man den Eingang
zum Reichstag erreicht, wird man mit Metalldetektoren überprüft und die Taschen werden durchleuchtet. Meiner Mutter fiel nichts besseres ein, als ein Messer in ihrer Handtasche zu bunkern. Sie wurde gleich befragt und das Messer einbehalten.
Peinlich, peinlich! Nachdem diese Peinlichkeit ausgestanden war, betraten wir mit vielen anderen Besuchern den Aufzug,
der uns auf die Aussichtsplattform unter die Glaskuppel des Reichstags brachte. Inmitten der Glaskuppel befindet sich
ein mit spiegelverkleideter Trichter. Von der Plattform führt eine spiralförmige Rampe ins innere der Kuppel.
Eine Ausstellung dokumentiert die Geschichte des Gebäudes. Von der Kuppel hat man einen super Panoramablick über die
Stadt Berlin. Ich sah: das Gebäude der Bundespressekonferenz, Hochhaus der Charité, die Museumsimsel, den Fernsehturm,
den Berliner Dom, den Bahnhof Friedrichstraße (Grenzbahnhof zwischen Ost und West), das Brandenburger Tor, Die Akademie der
Künste, das Holocaust Mahnmal und natürlich das Kanzleramt. Natürlich gibt es noch vieles mehr, aber es wäre zu viel
alles zu erwähnen.
Mein Eindruck: Berlin ist auf jeden Fall eine Reise wert!
Um dieses Museum in Ruhe zu erkunden, braucht man eine Menge Zeit. Auf einer Fläche von ca. 8000 m2, gibt es auf 2 Etagen, 8000 Exponate zu bestaunen. Und zwar:
-
Frühe Kulturen und Mittelalter
-
Reformation und Dreißigjähriger Krieg
-
Vormacht und deutscher Dualismus in Europa
-
Franz. Revolution bis zum deutschen Kaiserreich
-
Kaiserreich und Erster Weltkrieg
-
Weimarer Republik
-
NS-Regime und Zweiter Weltkrieg
-
Deutschland unter alliierter Besatzung
-
Geteiltes Deutschland und Wiedervereinigung
Vieles vom Geschichtsunterricht begegnete mir wieder und meine Lateinbüffelei hat sich dort auch mal gelohnt. Interessant für jeden Geschichtsliebhaber und ein absolutes Muss!
Es ist erstaunlich, wieviel verschiedene Süß- und Meerwasserfische es doch gibt. Der Rundgang führte mich durch
die faszinierende Unterwasserwelt der heimischen Gewässer Spree, Wannsee, Nordsee und Atlantik. In ca 30 Becken
sah ich viele Tierarten und deren Lebensräume.Dort gibt es verschiedene Vorträge und man kann bei der Fütterung
zusehen. In Neptun's Spiegelkabinett, inmitten tropischer Fische, muss man sich einen Weg zum Aquadom bahnen. Dann steigt man in einen Fahrstuhl, der einem eine Fahrt durch 1 Million Liter Wasser, mit den schönsten Fischen bestückt, ermöglicht.
(Dauer der Fahrt : 10 min.) Mein Fazit: Mir gefielen die Haie, Rochen und die Seepferdchen am besten.
Allerdings finde ich, man ist viel zu schnell durchgelaufen. Ansonsten sehr informativ!
Ein sehr schöner, in natürlicher Kulisse angelegter Park, mitten im Schwarzwald. Nachdem man den Eingang hinter sich
gelassen hat, gibt's für die Besucher erst einmal die actionreichen Attraktionen. Z. Bsp. Wildwasserfahrt,Achterbahn etc.
Außerdem bringt einem ein Sessellift zum Start von einer der 2, 800m langen Sommerrodelbahnen. Wer lieber zu Fuß nach
oben möchte, kann über die weltgrößte Erlebnisseilbrücke laufen. Sie hat eine Länge von 218 Meter und eine Höhe von
30 Meter. Ich persönlich bin gelaufen. Bei einem Rundgang begegnete ich dem Damwild, den Luchsen, dem Rotwild und vielem
mehr. Außerdem gibt es einen Aussichtspunkt, den sogenannten Feldbergblick. Im Steinwasenkino reist man 350 Millionen
Jahre in die Vergangenheit. Alles in Allem: Ein interessanter Ausflug!
In diesem Museum erlebst du Phänomene des täglichen Lebens. Alle Experimente sind zum Anfassen und Ausprobieren.
Löse knifflige Aufgaben, sehe in den unendlichen Raum, geb dir im Hohlspiegel selber die Hand oder staune über einen Tornado.
In diesem Museum ist mitmachen Pflicht. Die Themenbereiche sind:
• Luft & Wasser
• Licht & Schatten
• Kraft & Masse
• Magnetismus
Am Besten gefiel mir: Der unendliche Raum, der Hohlspiegel und die Plasmakugeln. Sehr empfehlenswert!!
Diese Ausstellung ist eine außergewöhnliche "Reise ins ich".
Die präparierten Menschen und Organe anzusehen, war hochinteressant. Zu jedem Präparat wurden wichtige Funktionen
und häufige Erkrankungen erläutert. Ich staunte über die Racherlunge (ein wichtiger Grund, erst recht nicht zu Rauchen),
den Lungenkrebs, das Herz, die Blutgefäße im ganzen Körper, die Föten in verschiedenen Schwangerschaftswochen,
die Fettleber, die verschiedensten Arten von krebsbefallener, innerer Organe, das Gehirn und vieles mehr!
Die Liste würde wahrscheinlich immer länger werden. Ein Grund mehr, sich alles anzusehen.
Es war aber auch ein Hauch mulmiges Gefühl dabei, zu wissen, dass all diese Menschen gelebt haben und
sich nach dem Tod zur Verfügung gestellt haben. >.<
Mein Fazit: Hochinteressant vom Anfang bis zum Ende der Ausstellung!!!
Einen ausgelassen Nachmittag kann man im "Trampoline" verbringen. Es ist ein großer Indoorspielplatz mit vielen
Möglichkeiten sich auszupowern. Im Sommer gibt es zusätzlich einen Außenbereich. Ich feierte dort einmal
meinen Geburtstag und alle waren begeistert. Meine Hauptbeschäftigung galt dem Trampolin springen. Außerdem gibt
es ein riesengroßes Labyrinth durch das geklettert, gekrabbelt und gekrochen werden muss.
Ein echter Tipp nicht nur für Jüngere!!
Hier erlebt man die Entwicklung der Naturwissenschaft und Technik von den Ursprüngen bis heute. Ein kleiner
Auszug von den Bereichen, die mir am besten gefallen haben: Physik, Luftfahrt, Glastechnik, Raumfahrt, Drucktechnik,
natürlich Informatik, Astronomie ( super Planetarium ), Bergbau, Lebensmitteltechnik, Mathematisches Kabinett und Zeitmessung. Es gibt unzählige interessante Vorführungen. Im Eingangsbereich erhält man eine Broschüre, in der die
Zeiten für die verschiedenen Vorführungen stehen. So kann jeder für sich selber entscheiden, an welcher
Vorführung er teilnehmen will. Es gibt einen speziellen Kinderbereich, bei dem die Kids selbst alles ausprobieren
können. Zum Beispiel Wasserräder, Schöpfräder, die Archimedische Schraube, den Flaschenzug, die
Tretmühle ("Hamsterrad") oder die Kugelbahn. Außerdem kann man eine Riesengitarre
von innen begehen und so die
Töne an den Wänden mit den Händen fühlen. Das Deutsche Museum werde ich auf jeden Fall öfters besuchen, denn ein
Tag ist viel zu kurz. Hat mir viel neues Wissen gebracht und verbuche ich als sehr lehrreich!
Das wichtigste Wahrzeichen Stuttgarts ist der 217m hohe Fernsehturm. Ein Blick auf die Stadt, die Weinberglandschaft des Neckartals,
die schwäbische Alb und den Schwarzwald ist schon beeindruckend. Hat man genug gesehen, kann man sich kulinarisch verwöhnen
lassen. Wer Lust hat, kann auch an einer Führung teilnehmen. (Ein bisschen mumig war's mir da oben schon!)
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